Was ein Vaporizer eigentlich macht
Ein Vaporizer erhitzt getrocknete Pflanzenteile auf eine Temperatur unterhalb der
Verbrennungsgrenze. Die ätherischen Öle und Aromastoffe lösen sich dabei und werden als Dampf
eingeatmet. Weil nichts verbrennt, entstehen keine Verbrennungsrückstände wie Teer oder
Kohlenmonoxid, die beim Abbrennen von Pflanzenmaterial bei 600 bis 800 Grad zwangsläufig
anfallen.
Technisch unterscheidet man zwei Wege, die Wärme ins Material zu bringen. Bei der
Konvektion strömt erhitzte Luft durch das Kraut,
bei der Konduktion liegt das Material direkt auf einer heißen Fläche. Beide Prinzipien haben
ihre Berechtigung, sie führen aber zu spürbar unterschiedlichem Verhalten im Alltag.
Was am Ende zählt, ist weniger der Preis als die Passung: Ein Tischgerät mit Ballon liefert
zu Hause hervorragende Ergebnisse, ist unterwegs aber nutzlos. Umgekehrt stößt ein sehr
kleines Stiftgerät schnell an seine Grenzen, wenn mehrere Personen daran teilhaben wollen.
Die Geräteübersicht sortiert deshalb zuerst nach Bauart und erst danach
nach Preis.