Was die Bauform ausmacht
Ein Pen-Vaporizer packt Akku, Heizelement und Kammer in ein zylindrisches Gehäuse von der
Größe eines dicken Kugelschreibers. Alles ist auf minimale Abmessungen ausgelegt, was
zwangsläufig Kompromisse bedeutet: Die Kammer fasst wenig, der Akku ist klein, und die
Temperatursteuerung beschränkt sich meist auf drei oder vier feste Stufen.
Die Stärken
- passt in jede Hemdtasche und fällt nicht auf
- günstig in der Anschaffung, oft unter 60 Euro
- schnell einsatzbereit, meist in unter 30 Sekunden
- geringes Gewicht, kaum spürbar beim Tragen
Die Grenzen
- kleine Kammer bedeutet kurze Sitzungen und häufiges Nachfüllen
- feste Temperaturstufen lassen wenig Spielraum für verschiedene Kräuter
- meist Konduktion, dadurch anfällig für ungleichmäßiges Verdampfen
- der kleine Akku ist bei mehreren Durchgängen schnell leer
Für wen sich ein Pen lohnt
Als Zweitgerät für unterwegs oder zum unverbindlichen Ausprobieren ist die Bauform sinnvoll.
Wer regelmäßig verdampft, stößt allerdings schnell an die Grenzen und ist mit einem
vollwertigen tragbaren Vaporizer besser bedient.
Weil Pens fast immer mit Konduktion arbeiten, ist fein gemahlenes Material besonders wichtig -
ein Grinder gehört hier praktisch zur Grundausstattung.
Wichtig zur Abgrenzung: Ein Pen-Vaporizer für getrocknete Kräuter ist technisch etwas
anderes als eine E-Zigarette, die Flüssigkeit verdampft. Die
Bauformen ähneln sich äußerlich, Funktionsweise und rechtliche Einordnung unterscheiden sich
jedoch deutlich.
diverse
- Bauart
- Pen-Vaporizer
- Heizprinzip
- Konduktion
- Aufheizzeit
- meist unter 30 Sekunden
- Temperatur
- je nach Modell drei bis vier Stufen
Keine eigene Marke, sondern eine Bauform. Praktisch für unterwegs, aber kleine Kammer und einfache Temperatursteuerung setzen Grenzen.